Altersstrategie 2035

Die Altersstrategie 2035 basiert auf der personenzentrierten Alterspolitik, die alle Phasen des Alterns mit den zugehörigen sozialen und gesundheitsbezogenen Bedürfnissen gleichwertig integriert. Sie gestaltet das Zusammenleben der Generationen und ermöglicht den älteren Mitmenschen ein lebenswertes und selbstbestimmtes Leben mit Teilhabe in der Gesellschaft bis ins höchste Alter.
Personenzentrierte Alterspolitk
Die Altersstrategie 2035 baut auf der personenzentrierten Alterspolitik auf. Diese fusst auf folgender Grundlage:
- Die Altersversorgung umfasst die sozialen und gesundheitsbezogenen Fragen gleichermassen.
- Die regulierten (formellen) Leistungen der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung haben einen wichtigen Stellenwert.
- Die nicht regulierten (informellen) Leistungen sind genauso wichtig. Dazu gehören familiäre Betreuung und Pflege, Dienstleistungen und Unterstützung von Einzelpersonen, Freiwilligen, zivilgesellschaftlichen und privaten Akteur/innen.
- Für ein autonomes Leben in den eigenen vier Wänden leisten die informellen und die ambulanten formellen Leistungen einen wesentlichen Beitrag.
Vision
Die aktive und personenzentrierte Alterspolitik von Wetzikon fokussiert alle Phasen des Alterns und integriert soziale und gesundheitsbezogene Bedürfnisse. Bestehende Netzwerke sollen gestärkt und Lücken bei den Angeboten geschlossen werden.
Die dritte Lebensphase wird als wichtige Ressource für die Gesellschaft angesehen. Familiäre und nachbarschaftliche Unterstützung und Betreuung werden gleichwertig wie die Angebote professioneller Pflege und Betreuung gewichtet. Die Prinzipien einer altersfreundlichen Stadt werden damit gestützt.
Handlungsfelder
Die strategischen Handlungsfelder orientieren sich an den demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends, an den Grundsätzen der personenzentrierten Alterspolitik und der altersfreundlichen Stadt. Entdecken Sie die Handlungsfelder hier.
Leitsätze und Massnahmen
Zu allen Handlungsfeldern sind Leitsätze und entsprechende Massnahmen entwickelt worden. Von den 56 Massnahmen gehören 19 Massnahmen bereits 2022 im Grundsatz zum Auftrag der Fachstelle Alter + Gesundheit. Bis 2028 ist die Umsetzung von 24 neuen Massnahmen geplant. Die weiteren Massnahmen können heute noch nicht auf der Zeitachse eingeordnet werden, da sie sich dem verändernden Umfeld anpassen werden und teilweise voneinander abhängig sind oder sich ergänzen.